Dein Auto sammelt mehr über dich, als du merkst. Eine neue Studie der Northeastern University und Consumer Reports hat 21 Fahrzeuge der Modelljahre 2022 bis 2025 und 30 Begleit-Apps unter kontrollierten Bedingungen getestet. Ergebnis: 19 der 21 Fahrzeuge schickten Daten an Dritte, darunter Werbe- und Analysefirmen 3. Es ging nicht um Kleinigkeiten. Übermittelt wurden Fahrgestellnummern (VIN), E-Mail-Adressen, Telefonnummern und präzise Standortdaten 1, 2.
Wenn du wissen willst, was dein eigenes Auto über dich teilt und wie du das begrenzt, brauchst du keine Panik. Du brauchst drei Dinge: eine Auskunft nach DSGVO beim Hersteller, einen Blick in die Datenschutzeinstellungen der Begleit-App und vor dem Verkauf einen sauberen Werksreset. Die konkreten Schritte stehen weiter unten. Zuerst, was die Forscher tatsächlich gemessen haben.
Der Anlass der Untersuchung war ein konkreter Skandal. Ein Bericht der New York Times hatte offengelegt, dass General Motors Fahrdaten seiner Kunden sammelte und an Versicherer verkaufte 1. Aufsichtsbehörden hatten Hersteller bereits gerügt und mit Bußgeldern belegt, weil sie diese Praxis nicht klar offenlegten, und mehrere Autobauer wurden deswegen verklagt 2. Die Forscher wollten aus dem Einzelfall eine systematische Messung machen, die zeigt, was bei vernetzten Autos heute standardmäßig passiert.
Kurzantwort#
Eine Studie testete 21 vernetzte Autos und 30 Apps: 19 Fahrzeuge gaben Daten an Dritte weiter. So prüfst du, was dein Auto teilt, und begrenzt es. Kurz gesagt: Auto Tracking Datenschutz ist vor allem dann relevant, wenn du schnell verstehen willst, was konkret dahinter steckt, welche Grenzen es gibt und welche Entscheidung daraus folgt. Die Details, Quellen und Einschränkungen stehen in den folgenden Abschnitten.
Was die Studie gemessen hat#
Die Forscher um David Choffnes vom Cybersecurity and Privacy Institute der Northeastern University wollten nicht wissen, was Hersteller behaupten. Sie wollten messen, was tatsächlich über das Netz geht. Dafür haben sie die Fahrzeuge und ihre Apps an Teststrecken des Auto Test Center von Consumer Reports in Connecticut untersucht 2. Getestet wurden 21 Fahrzeuge und 30 Begleit-Apps aus den Modelljahren 2022 bis 2025, vom Massenmarkt bis zur Luxusklasse. Viele Testwagen waren Elektroautos, weil sich Verbrenner in einem geschlossenen Testraum nicht sicher betreiben lassen 2.
Drei Messwege kamen zum Einsatz. Erstens fingen sie den WLAN-Verkehr der Fahrzeuge mit einem Raspberry Pi als Access Point ab, um zu sehen, wohin die Autos Daten schicken. Zweitens führten sie Fahrversuche durch: Standtests im Leerlauf und im Betrieb sowie Fahrten mit Geschwindigkeiten zwischen 8 und 72 km/h, inklusive Beschleunigung und starkem Bremsen. Drittens stellten sie elf Elektroautos in ein Faraday-Zelt mit 93 dB Dämpfung, das Mobilfunkverbindungen vollständig blockiert, um zu prüfen, ob die Autos dann noch mehr über WLAN senden 3.
Die Autos selbst konnten die Forscher nicht entschlüsseln, weil der Fahrzeugverkehr verschlüsselt ist. Die Begleit-Apps ließen sich dagegen auswerten, weil sie die Test-Smartphones selbst besaßen und den Datenverkehr dort abfangen konnten 1. Genau dort wurden die sensiblen Daten sichtbar.
Was die Studie nicht zeigt#
Zwei Grenzen solltest du einordnen. Erstens: Die gemessenen Kontakte zeigen, welche Domains die Fahrzeuge und Apps ansteuern, nicht den vollständigen Inhalt jeder Übertragung. Der Fahrzeugverkehr selbst blieb verschlüsselt; die sensiblen Inhalte wurden über die Apps sichtbar 1. Zweitens: Getestet wurde der US-Markt, mit US-Datenbrokern und US-Rechtslage. Die Zahl von 19 von 21 Fahrzeugen lässt sich deshalb nicht eins zu eins auf Deutschland übertragen. Übertragbar sind aber die getesteten Plattformen und Hersteller, die auch hier vernetzte Autos verkaufen 3.

Was konkret rausgeht, und an wen#
Über die Apps wurden personenbezogene Daten übermittelt: Fahrgestellnummern, E-Mail-Adressen, Telefonnummern und präzise Geodaten 1, 3. Fast ein Viertel der getesteten Apps sendete solche direkt identifizierbaren Informationen; im Detail waren es sieben von 30 Apps 2, 3. Im Schnitt verdoppelten die Apps die Zahl der Werbe- und Tracking-Firmen, mit denen ein Fahrzeug Kontakt aufnahm. In einzelnen Fällen kamen mehr als zwei Dutzend zusätzliche Tracker zusammen 3.
Die größten Empfänger waren die üblichen Verdächtigen der Werbewirtschaft: Amazon, Google, Meta, Microsoft, Pinterest, Snap und Yahoo 2. Northeastern nannte außerdem Adobe Analytics, den Datenbroker Axiom und die Analysefirma ContentSquare als am häufigsten kontaktierte Dritte 1. Die Ko-Autorin Nicole Zagson wies darauf hin, dass die großen Tech-Konzerne in den getesteten Fahrzeugen allgegenwärtig seien, ob die Verbraucher es nun wüssten oder nicht 2. Die Forscher stellten fest, dass Tesla- und GM-Fahrzeuge wie der Cybertruck und der Cadillac Lyriq Daten in deutlich höherer Frequenz an Dritte schickten als andere Testwagen 3.
Warum das ein Problem ist, beschreiben die Autoren der Studie so: Solche Unternehmen können stabile Identifikatoren wie die Fahrgestellnummer nutzen, um eine Person über verschiedene Kontexte hinweg zu verfolgen und den Autobesitz mit Verhaltens- und Kaufdaten aus anderen Apps und Websites zu verknüpfen 1. Eine frühere Recherche von Consumer Reports und CalMatters zeigte, dass solche Profile routinemäßig an Banken, Versicherer, Pharmaunternehmen, Kreditgeber und Händler verkauft werden 2. Konkret kann das heißen: Dein Fahrverhalten fließt in Angebote für Kredite, Versicherungstarife oder Kaufempfehlungen ein, ohne dass du davon weißt.
Die Lücke zwischen Erklärung und Praxis#
Alle Hersteller geben in ihren Datenschutzerklärungen an, dass sie personenbezogene Daten an Dritte weitergeben können. Was sie nicht nennen: welche Dritten das sind und wofür. Genau das bemängelt die Studie 1. Ein Nutzer erfährt also formal, dass Daten fließen, aber nicht, an wen sie konkret gehen.
Von 17 kontaktierten Herstellern antworteten 14. Alle verwiesen darauf, dass die Datenflüsse im Rahmen ihrer Verträge mit Dienstleistern lägen. Sieben gaben die Verantwortung an die Nutzer zurück: Wer die Apps und Dienste nutzt, müsse selbst die Bedingungen der einzelnen Drittanbieter lesen 3. Die Forscher halten das für unrealistisch. Mehrere Umfragen zeigen, dass die meisten Menschen Bedingungen akzeptieren, ohne sie zu lesen 2.
Die Vertragsargumente hielten der Realität nur teilweise stand. Nachdem die Forscher Honda ihre Ergebnisse vorgelegt hatten, wies der Hersteller den Werbedienstleister Amplitude an, die erhaltenen Standort- und VIN-Daten zu löschen, und stellte die Übermittlung von Geodaten an die Werbefirma ein 1, 2, 3. Das belegt zweierlei: Die Daten flossen real, und eine Löschung war möglich, sobald jemand genau hinsah.
Was passiert, wenn du Nein sagst#
Die zentrale Erkenntnis der Studie betrifft nicht die Technik, sondern die fehlende echte Wahl. Wer die Datenweitergabe ablehnt, verliert Funktionen. In manchen Fällen warnt Tesla beim Ablehnen der Datenfreigabe ausdrücklich: Das könne zu eingeschränkter Funktion, ernsthaften Schäden oder Betriebsunfähigkeit des Fahrzeugs führen 2. Andere Hersteller knüpfen Navigation, Fahrassistenz oder Over-the-Air-Updates an die Zustimmung 3.
Choffnes formuliert die Konsequenz direkt: Es werde zunehmend unmöglich, ein Auto zu kaufen, das nicht auf irgendeine Weise mit dem Internet verbunden ist. Es sei nicht hinnehmbar, dass Nutzer beim Opt-out einen Großteil ihres Autos praktisch lahmlegen 1. Seine Ko-Autorin Sarah Elizabeth Gillespie ergänzt: Es scheine nicht möglich, ein neues Auto zu kaufen, das einen nicht verfolgt 2.
Diese Befunde stammen aus den USA. Sie sind trotzdem für Deutschland relevant, denn die getesteten Marken verkaufen hier dieselben vernetzten Plattformen: Stellantis etwa betreibt Opel, dazu kommen Mercedes-Benz und Volvo aus dem Testfeld 3. Und in der EU gelten andere Rechte als in den USA. Das ist der Hebel, den du nutzen kannst.
So findest du heraus, was dein Auto teilt#
Die Datenhoheit hast du in der EU selbst in der Hand. Drei Wege führen zu belastbaren Antworten.
1. Auskunft nach DSGVO beim Hersteller#
Nach Artikel 15 DSGVO hast du das Recht, vom Hersteller zu erfahren, welche personenbezogenen Daten er über dich verarbeitet, zu welchem Zweck und an welche Empfänger sie gehen 5. Das gilt auch für Daten aus Telematik, Infotainment und Begleit-Apps. Die Anfrage ist kostenlos und formlos möglich; viele Hersteller bieten dafür ein Formular oder eine E-Mail-Adresse im Datenschutzbereich ihrer Website an.
Du solltest konkret fragen: Welche Daten werden bei Fahrzeug und App erhoben, welche Empfänger bekommen sie, und welche davon sind Werbe- oder Tracking-Unternehmen? Die Antwort ist oft ernüchternd und gleichzeitig der beste Nachweis dafür, wo du widersprechen kannst.
Ein kurzer Text für die Anfrage genügt:
Betreff: Auskunft nach Art. 15 DSGVO
Sehr geehrte Damen und Herren, hiermit bitte ich gemäß Art. 15 DSGVO um Auskunft über die zu meiner Person und meinem Fahrzeug (FIN: [hier Fahrgestellnummer]) verarbeiteten personenbezogenen Daten. Bitte nennen Sie insbesondere die Kategorien der Daten, die Zwecke der Verarbeitung und die Empfänger, an die Daten übermittelt werden, getrennt nach Werbe-, Analyse- und Tracking-Dienstleistern.
Mit freundlichen Grüßen
Die Fahrgestellnummer steht in der Zulassungsbescheinigung Teil I und an der Windschutzscheibe. Du brauchst für die Anfrage keine Begründung; der Hersteller muss innerhalb eines Monats antworten.
2. Fahrgestellnummer bei Privacy4Cars prüfen#
Für einen schnellen Überblick, ohne erst Wochen auf eine Auskunft zu warten, gibt es den Dienst Privacy4Cars. Du gibst die 17-stellige Fahrgestellnummer deines Autos ein und bekommst angezeigt, welche Datentypen dein Modell sammelt, welche Dienste und Apps an Bord sind und wo die zugehörigen Datenschutzerklärungen liegen. Der Dienst ist für Verbraucher kostenlos 4. Das ist die schnellste Möglichkeit, vor einem Kauf oder Verkauf eine Liste der Datensammelstellen zu sehen.
3. Begleit-App und Fahrzeugmenüs durchgehen#
Öffne die App deines Herstellers und gehe die Datenschutz- und Freigabeeinstellungen durch. Achte auf Punkte wie Standortfreigabe, Fahranalyse, personalisierte Werbung und die Weitergabe an Partner. Im Fahrzeug selbst findest du unter Einstellungen, Konto oder Profil meist Schalter für Datendienste. Notiere, was sich deaktivieren lässt, ohne dass du eine Funktion verlierst, die du wirklich brauchst.
So begrenzt du die Daten#
Widerspruch und Löschung nach DSGVO#
Bei Verarbeitungen, die auf berechtigtem Interesse oder Werbung beruhen, hast du nach Artikel 21 DSGVO ein Widerspruchsrecht. Für Daten, die nicht mehr nötig sind oder deren Verarbeitung du widersprichst, gilt das Recht auf Löschung nach Artikel 17 DSGVO 5. Beides stellst du beim Hersteller schriftlich. Fordere eine Bestätigung der Löschung an, keine bloße Eingangsbestätigung.
Wichtig ist die Reihenfolge: erst Auskunft einholen, dann gezielt widersprechen. So triffst du die Datenverarbeitungen, die tatsächlich laufen, statt pauschal zu kündigen und Funktionen zu verlieren.
Wenn der Hersteller nicht reagiert#
Antwortet der Hersteller nicht innerhalb der Monatsfrist oder lehnt er die Anfrage ab, kannst du dich nach Artikel 77 DSGVO bei der zuständigen Datenschutz-Aufsichtsbehörde beschweren. In Deutschland ist das die Landesdatenschutzbehörde deines Bundeslands. Die Beschwerde ist kostenlos und an keine besondere Form gebunden 5. Die Aufsichtsbehörde prüft den Fall und kann den Hersteller zur Auskunft oder Löschung verpflichten.
Telematik und Zusatzdienste einzeln abschalten#
Viele Hersteller erlauben es, einzelne Datenflüsse abzuschalten, während Navigation und Updates weiterlaufen. Prüfe in App und Fahrzeug, ob sich die Standortfreigabe für Marketing, die Fahrdatenanalyse oder die Partner-Weitergabe separat deaktivieren lassen. Wo ein Opt-out eine Kernfunktion wie Navigation kappt, hast du eine bewusste Entscheidung zu treffen: Funktion gegen Datensparsamkeit. Es gibt keine pauschal richtige Antwort, aber du solltest wissen, wofür du dich entscheidest.
Vor dem Verkauf: Daten sicher löschen#
Beim Verkauf eines vernetzten Autos gibst du sonst auch dein Profil weiter. Eine Untersuchung von Privacy4Cars fand bei vier von fünf verdeckten Käufern noch persönliche Daten der Vorbesitzer im Fahrzeug 4.
Werksreset im Infotainment#
Setze das Infotainment-System auf Werkseinstellungen zurück. Die Funktion liegt meist unter Einstellungen, Konto oder Profil; wenn nicht, hilft das Kapitel zum Infotainment in der Betriebsanleitung 4. Prüfe danach gezielt nach, ob wirklich alles weg ist: Telefonbuch und gekoppelte Geräte, Anruflisten, gespeicherte Navigationsziele wie deine Heimadresse, hinterlegte Garagentor-Codes und Aufnahmen der Innenraum- oder Außenkameras. Diese liegen teils auf dem Fahrzeugrechner, teils in der Cloud 4.
Konto beim Hersteller löschen#
Lösche dein Konto in der App des Herstellers. Choffnes empfiehlt einen einfachen Test: Nach der Löschung ein neues Konto anlegen und prüfen, ob deine alten Daten noch auftauchen. So verifizierst du, dass die Löschung wirklich griff 4.
Beim Händler schriftlich bestätigen lassen#
Verkaufst du an einen Händler, lass dir schriftlich bestätigen, dass deine persönlichen Daten aus dem Fahrzeug gelöscht wurden. Fordere diesen Nachweis an, bevor du den Schlüssel abgibst 4.
Was das für die nächste Autowahl heißt#
Die Frage, ob Datenschutz den Autokauf beeinflusst, lässt sich mit den Studienergebnissen konkret beantworten. Vor der Unterschrift sind drei Dinge prüfbar.
Erstens: Nennt die Datenschutzerklärung konkrete Empfänger und Zwecke oder nur die Floskel, Daten könnten an Partner weitergegeben werden? Die Studie zeigt, dass Hersteller die konkreten Dritten verschweigen 1. Eine Erklärung, die Empfänger und Zweck benennt, ist ein realer Unterschied.
Zweitens: Lässt sich die Telematik deaktivieren, ohne dass Navigation oder Sicherheitsfunktionen ausfallen? Fordere vor dem Kauf eine konkrete Antwort vom Händler. Wenn die Antwort lautet, dass sich Datendienste nur komplett oder gar nicht abschalten lassen, weißt du, woran du bist 2, 3.
Drittens: Was sammelt das konkrete Modell? Gib die Fahrgestellnummer eines vergleichbaren Fahrzeugs bei Privacy4Cars ein, bevor du dich festlegst 4. Damit bekommst du eine Modell-spezifische Liste statt einer allgemeinen Zusage.
Für Gebrauchtwagen und Leasing gilt dasselbe Prinzip, nur in umgekehrter Richtung. Beim Kauf eines Gebrauchten prüfst du, ob noch Daten des Vorbesitzers im System liegen: Telefonbuch, Navigationsziele, gekoppelte Geräte. Genau das fanden verdeckte Käufer auffallend häufig vor 4. Und wenn ein Leasing endet, löst du dein Profil und dein Konto genauso auf, bevor du den Wagen zurückgibst.
Keine dieser Prüfungen macht ein Auto unsichtbar. Die Studie legt nahe, dass aktuell kaum ein vernetzter Neuwagen völlig ohne Datenfluss zu Dritten auskommt 2, 3. Die realistische Frage ist nicht, ob Daten fließen, sondern ob du weißt, welche es sind, ob du sie begrenzen kannst und was beim Opt-out wegfällt. Diese Informationen kannst du heute einholen, bevor du kaufst. Das ist der Unterschied zwischen einem Auto, das dich überrascht, und einem, dessen Datenfluss du kennst.

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Entscheidungshilfe: Wann ist das sinnvoll?#
Eher sinnvoll, wenn du Auto Tracking Datenschutz nicht nur als Nachricht lesen willst, sondern eine praktische Einordnung brauchst: Was ändert sich, wen betrifft es und welche nächsten Schritte sind realistisch?
Eher abwarten, wenn die Quellenlage noch dünn ist, wichtige technische Details fehlen oder der Nutzen nur aus Hersteller- oder Projektversprechen besteht. Dann ist Beobachten besser als vorschnelles Umstellen.
Worauf du achten solltest: konkrete Verfügbarkeit, nachvollziehbare Kosten, offene Einschränkungen, Sicherheits- oder Datenschutzfolgen und belastbare Quellen statt bloßer Ankündigungen.
Häufige Fragen#
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Warum das ein Problem ist, beschreiben die Autoren der Studie so: Solche Unternehmen können stabile Identifikatoren wie die Fahrgestellnummer nutzen, um eine Person über verschiedene Kontexte hinweg zu verfolgen und den Autobesitz mit Verhaltens- und Kaufdaten aus anderen Apps und Websites zu verknüpfen 1. Eine frühere Recherche von Consumer Reports und CalMatters zeigte, dass solche Profile routinemäßig an Banken, Versicherer, Pharmaunternehmen, Kreditgeber und Händler verkauft werden 2.
Grenzen der Einordnung#
Die zitierten Daten beschreiben eine Erhebung beziehungsweise einen allgemeinen Markt- oder Regelungsstand. Sie ersetzen weder eine technische Prüfung noch eine individuelle Kostenrechnung. Änderungen bei Preisen, Förderung, Netzentgelten oder Vorgaben können das Ergebnis beeinflussen; daher sollten Leserinnen und Leser die Primärquellen vor einer konkreten Entscheidung erneut prüfen.
Transparenzhinweis#
Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz erstellt und automatisiert auf Quellen, Fakten und Qualitätskriterien geprüft.
Quellen#
[1] Northeastern Global News: „Your car is collecting more data about you than you think“
[2] Consumer Reports: „Your Car Is Sharing Data With Big Tech Companies, Study Finds“
[3] Road & Track: „19 Out of 21 Late-Model Cars Tested Shared Data With 3rd Parties“
[4] Consumer Reports: „How to Clear Your Personal Data From a Car“
[5] Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO), Artikel 15, 17 und 21 (EUR-Lex)
