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Home Assistant mit Claude Code: Mein Setup und echte Heizkostendaten aus dem Altbau

Home Assistant mit Claude Code steuern: MCP-Vollzugriff, Automationen per KI und echte Heizkostendaten 2025/26 aus dem Altbau. Öl-Klima-Hybrid mit PV — ehrliche Kostenaufschlüsselung.

Was wäre, wenn du deinem KI-Assistenten einfach sagen könntest: “Erstell mir eine Home Assistant Automation, die das Licht im Flur bei Bewegung einschaltet” – und er setzt es sofort live um? Keine YAML-Datei manuell öffnen, keine Home Assistant UI, kein Copy-Paste. Einfach eine natürliche Anweisung, und Sekunden später läuft die Automation.

Genau das ist mein Setup. Claude Code hat Vollzugriff auf meine Home Assistant-Instanz – über drei parallele Zugriffsschichten, die zusammen ein System ergeben, das sich anfühlt wie ein persönlicher Smart-Home-Entwickler, der rund um die Uhr bereitsteht.

In diesem Artikel zeige ich dir die komplette Architektur: Wie die Infrastruktur aufgebaut ist, welche Zugriffsschichten Claude Code nutzt, und wie der Workflow in der Praxis aussieht – von der Idee bis zur laufenden Automation in unter einer Minute.

Und weil Theorie ohne Ergebnis nichts wert ist: Am Ende findest du die echten Heizkostendaten meiner ersten vollständig erfassten Heizsaison 2025/26. Altbau-Einfamilienhaus von 1969, Kesseltausch, Öl-Klima-Hybrid-Heizung, PV-Eigenverbrauch — und unterm Strich 2.000 € weniger Heizkosten als im Vorjahr. Mit einer ehrlichen Aufschlüsselung, welcher Anteil vom Kessel, welcher von den Klimaanlagen und welcher von der PV kommt.


Inhaltsverzeichnis

  1. Home Assistant auf Proxmox: Infrastruktur und Monitoring
  2. Drei Zugriffsschichten: Warum eine nicht reicht
  3. MCP – Der semantische Zugang
  4. Filesystem-Mount – Direkter Zugriff auf die Konfiguration
  5. REST API und SSH – Der operative Hebel
  6. Die Konfigurationsstruktur: Packages statt Monolith
  7. Der Workflow in der Praxis
  8. Praxisbeispiele: Was Claude Code in Sekunden umsetzt
  9. Heizkosten sparen im Altbau: Echte Zahlen der Heizsaison 2025/26
  10. Sicherheit und Grenzen
  11. FAQ: Häufige Fragen zum Setup
  12. Fazit: Smart Home mit KI-Vollzugriff

Home Assistant auf Proxmox: Infrastruktur und Monitoring

Das Fundament des Setups ist ein Proxmox-Host, auf dem Home Assistant OS (HAOS) als dedizierte VM läuft. Diese Trennung zwischen Hypervisor und Smart-Home-System ist kein Zufall – sie ermöglicht Snapshots, einfache Backups und die Isolation von anderen Services.

Die Kernkomponenten

KomponenteAdresseFunktion
Home Assistant OS192.168.1.50:8123Smart-Home-Zentrale
Externer Zuganghttps://ha.example.deZugriff von unterwegs
Prometheus + Grafana192.168.1.51Langzeit-Monitoring (10 Jahre Retention)
Proxmox HostHypervisorVM-Management, Snapshots

Der separate Prometheus/Grafana-Stack auf einer eigenen Maschine übernimmt die Langzeitdatenspeicherung mit 10 Jahren Retention. Home Assistants integrierter Recorder ist für kurzfristige Daten ausgelegt – wer historische Trends über Jahre analysieren will, braucht ein dediziertes Monitoring. Stromverbrauch, Heizkosten, Temperaturverläufe: Alles wird langfristig erfasst und steht für Analysen bereit.

Die Proxmox-Virtualisierung bringt einen weiteren Vorteil: Vor größeren Änderungen kann ein VM-Snapshot erstellt werden. Geht etwas schief, ist der vorherige Zustand in Sekunden wiederhergestellt. Das gibt Sicherheit, wenn Claude Code tiefgreifende Konfigurationsänderungen vornimmt.


Drei Zugriffsschichten: Warum eine nicht reicht

Die meisten Home-Assistant-Nutzer kennen einen Zugangsweg: die Web-UI. Fortgeschrittene nutzen vielleicht die REST API oder editieren YAML-Dateien per SSH. Mein Setup kombiniert drei parallele Zugriffsschichten, die Claude Code gleichzeitig nutzt – jede mit eigener Stärke.

Claude Code Session
├── 🔌 MCP (Model Context Protocol)     → Semantischer Zugang: Geräte steuern, Zustände lesen
├── 📁 Filesystem-Mount (/mnt/haos/)    → Direkter Dateizugriff: YAML lesen und schreiben
└── 🌐 REST API + SSH                   → Operativer Zugang: Reload, Restart, Diagnose

Warum nicht nur MCP? Weil MCP allein keine Konfigurationsdateien bearbeiten kann. Warum nicht nur Filesystem? Weil Dateiänderungen erst nach einem Reload wirksam werden. Warum nicht nur die API? Weil sie keinen Zugriff auf die YAML-Struktur bietet. Erst die Kombination aller drei Schichten ergibt den Vollzugriff, der Claude Code zum echten Smart-Home-Assistenten macht.


MCP – Der semantische Zugang

Das Model Context Protocol (MCP) ist die revolutionärste Schicht in diesem Setup. MCP ist ein offener Standard, der ursprünglich von Anthropic initiiert wurde, um KI-Modellen standardisierten Zugang zu externen Systemen zu geben – und der Home Assistant MCP Server ist eine der ausgereiftesten Implementierungen.

Was MCP kann

Über MCP stehen Claude Code über 30 spezialisierte Tools zur Verfügung:

Tool-KategorieBeispieleFunktion
Entity-Steuerungcontrol, get_entity_stateGeräte schalten, Zustände abfragen
Lichtlights_controlHelligkeit, Farbe, Szenen
AutomationautomationAutomationen erstellen, triggern, deaktivieren
Suchesearch_entitiesEntities nach Name, Bereich, Typ finden
Diagnoseget_history, get_error_logVerlaufsdaten, Fehleranalyse

Der entscheidende Vorteil von MCP gegenüber der REST API: Semantik. Claude Code muss nicht wissen, welchen API-Endpunkt es aufrufen soll oder wie die JSON-Payload aussehen muss. Es nutzt einfach mcp__homeassistant__get_entity_state mit dem Entity-Namen – fertig. Die Abstraktion macht den Zugriff natürlich und fehlerfrei.

MCP in der Praxis

Wenn ich sage: “Wie warm ist es gerade im Wohnzimmer?” – dann passiert Folgendes:

  1. Claude Code ruft mcp__homeassistant__search_entities auf, um den passenden Temperatursensor zu finden
  2. Es nutzt mcp__homeassistant__get_entity_state, um den aktuellen Wert abzurufen
  3. Es antwortet: “Der Sensor sensor.wohnzimmer_temperatur zeigt aktuell 21.3°C”

Kein Bash-Befehl, kein curl, kein JSON-Parsing. Reiner semantischer Zugriff.


Filesystem-Mount – Direkter Zugriff auf die Konfiguration

Die zweite Zugriffsschicht ist ein direkter Filesystem-Mount der Home-Assistant-Konfiguration in den Arbeitsrechner:

/mnt/haos/config/
├── automations.yaml           # Alle Automationen (~40 Stück)
├── configuration.yaml         # Hauptkonfiguration
├── scripts.yaml               # Scripts
├── scenes.yaml                # Szenen
├── integrations/              # Package-System (modular)
│   ├── oelheizung.yaml        # Ölheizung + Heizkosten-Optimierung
│   ├── recorder.yaml          # Datenbank-Konfiguration
│   ├── templates.yaml         # Template-Sensoren
│   └── ...
└── custom_components/         # 20+ HACS-Komponenten
    ├── dwd_weather/           # Deutscher Wetterdienst
    ├── evcc_intg/             # Wallbox/PV-Steuerung
    ├── frigate/               # Kamera-NVR
    └── ...

Warum ein Mount statt SSH?

Claude Code hat dedizierte File-Tools: Read, Edit, Write, Glob, Grep. Diese Tools sind für Dateioperationen optimiert – mit Syntax-Highlighting, Diff-Ansicht und atomaren Edits. Über den Filesystem-Mount nutzt Claude Code diese Tools direkt auf den HA-Konfigurationsdateien.

Der Unterschied zu SSH-basiertem Zugriff:

  • Kein scp oder rsync – Dateien liegen direkt im Dateisystem
  • Kein Editor auf dem HA-Host nötig – Claude Code nutzt sein eigenes Edit-Tool
  • Glob-Suche über alle Configs – z.B. “Finde alle Automationen, die binary_sensor.haustuer referenzieren”
  • Grep durch die gesamte Konfiguration – z.B. “Welche Integrations nutzen platform: template?”

Das macht den Filesystem-Mount zum mächtigsten Werkzeug für Konfigurationsänderungen. Claude Code kann die gesamte HA-Konfiguration durchsuchen, verstehen und präzise bearbeiten – als wäre es ein lokales Projekt.


REST API und SSH – Der operative Hebel

Die dritte Schicht schließt die Lücke zwischen Konfigurationsänderung und Live-Betrieb. Wenn Claude Code eine automations.yaml bearbeitet hat, muss Home Assistant diese Änderung auch laden.

Reload per REST API (bevorzugt)

# Automation Reload – kein Neustart nötig
curl -s -X POST http://192.168.1.50:8123/api/services/automation/reload \
  -H "Authorization: Bearer $HA_TOKEN" \
  -H "Content-Type: application/json"

# Script Reload
curl -s -X POST http://192.168.1.50:8123/api/services/script/reload \
  -H "Authorization: Bearer $HA_TOKEN"

# Scene Reload
curl -s -X POST http://192.168.1.50:8123/api/services/scene/reload \
  -H "Authorization: Bearer $HA_TOKEN"

Der REST-API-Reload ist nicht-destruktiv: Laufende Automationen werden nicht unterbrochen, der HA-Core startet nicht neu. Die geänderte Konfiguration wird einfach neu eingelesen. Das dauert typischerweise unter zwei Sekunden.

SSH nur bei Bedarf

Für tiefergreifende Änderungen – etwa an der configuration.yaml oder an Integrations-Packages – ist ein vollständiger Core-Restart nötig:

ssh root@homeassistant "ha core restart"

Dieser Befehl wird bewusst selten eingesetzt, weil ein Restart alle laufenden Automationen kurzzeitig unterbricht. Claude Code weiß, wann ein Reload reicht und wann ein Restart notwendig ist – und wählt automatisch den schonendsten Weg.


Die Konfigurationsstruktur: Packages statt Monolith

Ein Schlüssel zur wartbaren HA-Konfiguration ist das Package-System. Statt alles in eine riesige configuration.yaml zu packen, nutze ich !include_dir_named für thematisch getrennte Konfigurationsdateien:

# configuration.yaml
homeassistant:
  packages: !include_dir_named integrations

Die Package-Struktur

DateiInhalt
integrations/oelheizung.yamlÖlheizung-Sensoren, Heizkosten-Berechnung, Verbrauchsoptimierung
integrations/templates.yamlAlle Template-Sensoren (berechnete Werte)
integrations/recorder.yamlDatenbank-Excludes, Retention-Policies
integrations/kalika/Projektspezifische Konfigurationen
automations.yamlAlle ~40 Automationen in einer Datei

Warum Packages für KI-Zugriff ideal sind

Diese Struktur ist nicht nur für Menschen übersichtlich – sie ist auch für Claude Code optimal:

  1. Kontextisolierung: Wenn ich sage “Optimiere die Heizungssteuerung”, muss Claude Code nur integrations/oelheizung.yaml lesen – nicht die gesamte Konfiguration
  2. Gezielte Edits: Änderungen beschränken sich auf eine Datei, das Risiko unbeabsichtigter Seiteneffekte sinkt
  3. Schnelle Suche: Glob("integrations/*.yaml") listet sofort alle thematischen Bereiche auf
  4. Unabhängige Reloads: Package-Änderungen können oft ohne vollständigen Restart geladen werden

Die Kombination aus Package-System und Claude Codes File-Tools ist mächtig: Claude Code kann die gesamte Konfigurationslandschaft in Sekunden erfassen und versteht die Zusammenhänge zwischen Packages, Automationen und Entities.


Der Workflow in der Praxis

Der typische Ablauf, wenn Claude Code eine Änderung an Home Assistant vornimmt, folgt einem konsistenten Fünf-Schritte-Muster:

Schritt 1: Kontext erfassen (MCP)

→ mcp__homeassistant__search_entities("bewegungsmelder flur")
→ mcp__homeassistant__get_entity_state("binary_sensor.flur_bewegung")
→ mcp__homeassistant__get_entity_state("light.flur_decke")

Claude Code identifiziert die beteiligten Entities, prüft deren aktuellen Zustand und versteht die verfügbaren Attribute.

Schritt 2: Bestehende Konfiguration lesen (Filesystem)

→ Read("/mnt/haos/config/automations.yaml")
→ Grep("flur", path="/mnt/haos/config/")

Claude Code liest die vorhandene Konfiguration und sucht nach bestehenden Automationen, die den gleichen Bereich betreffen – um Konflikte zu vermeiden.

Schritt 3: Konfiguration bearbeiten (Filesystem)

→ Edit("/mnt/haos/config/automations.yaml",
    old_string: "# Ende der Automationen",
    new_string: "- id: 'flur_bewegungslicht'\n  alias: 'Flur Bewegungslicht'\n  ...")

Claude Code fügt die neue Automation mit korrekter YAML-Syntax ein. Es kennt die HA-Automation-Struktur: Trigger, Conditions, Actions, Modes.

Schritt 4: Reload auslösen (REST API)

→ curl -s -X POST http://192.168.1.50:8123/api/services/automation/reload

Die geänderte Konfiguration wird geladen – ohne Restart, ohne Unterbrechung.

Schritt 5: Verifizieren (MCP)

→ mcp__homeassistant__get_entity_state("automation.flur_bewegungslicht")

Claude Code prüft, ob die neue Automation korrekt geladen wurde und den erwarteten Zustand hat. Bei Fehlern analysiert es das Error-Log und korrigiert die Konfiguration.

Gesamtdauer: Unter 60 Sekunden – von der natürlichsprachlichen Anforderung bis zur laufenden Automation.


Praxisbeispiele: Was Claude Code in Sekunden umsetzt

Beispiel 1: Bewegungslicht mit Helligkeitsanpassung

Anforderung: “Mach mir ein Bewegungslicht im Flur. Tagsüber 100%, abends 30%, nachts aus.”

Claude Code erstellt eine Home Assistant Automation mit zeitabhängiger Helligkeitssteuerung, passenden Conditions für die Tageszeit und einem Auto-Off-Timer. Die gesamte YAML-Struktur – inklusive choose-Blöcken für die Tageszeitlogik – wird in einem Edit-Schritt eingefügt und sofort aktiviert.

Beispiel 2: Heizungsoptimierung

Anforderung: “Die Ölheizung soll nicht anspringen, wenn die Außentemperatur über 18°C ist und die nächsten 3 Stunden kein Temperaturabfall prognostiziert wird.”

Claude Code liest die bestehende integrations/oelheizung.yaml, analysiert die vorhandenen Sensoren, prüft über MCP die verfügbaren Wetter-Entities und erstellt eine Condition-Kette, die aktuelle Temperatur, Wettervorhersage und Heizungsstatus kombiniert.

Beispiel 3: Debugging bestehender Automationen

Anforderung: “Die Garagentor-Automation triggert nicht mehr. Was ist los?”

Claude Code prüft per MCP den Entity-Zustand, liest die Automation aus der YAML-Datei, gleicht Trigger-Events mit dem HA-Log ab und identifiziert das Problem – zum Beispiel einen umbenannten Entity oder eine fehlende Integration. Dann korrigiert es die Konfiguration und verifiziert den Fix.

Beispiel 4: Bulk-Operationen

Anforderung: “Füge allen Licht-Automationen eine Übergangszeit von 2 Sekunden hinzu.”

Claude Code durchsucht per Grep alle Automationen, die Licht-Entities steuern, und ergänzt in jedem relevanten Action-Block den transition: 2-Parameter. Ein einzelner Reload aktiviert alle Änderungen gleichzeitig.


Heizkosten sparen im Altbau: Echte Zahlen der Heizsaison 2025/26

Genug Theorie. Die wichtigste Frage bei jedem Smart-Home-Setup: Bringt es tatsächlich etwas? Dank Home Assistant und dem Prometheus-Langzeit-Monitoring konnte ich diesen Winter zum ersten Mal den kompletten Wärmebedarf meines Einfamilienhauses (Altbau 1969) im Detail erfassen.

Das Setup: Öl-Klima-Hybrid

Mein Haus wird über zwei Wärmequellen beheizt:

  1. Öl-Brennwertkessel — ein gebrauchtes Modell aus 2021, das den uralten Kessel von 1983 ersetzt hat. Umbaukosten: rund 2.000 € inklusive Material und Einbau. Kein Vergleich zum Neupreis eines modernen Brennwertkessels (8.000–12.000 €), aber ein enormer Effizienzsprung: Der alte Kessel fuhr mit Abgastemperaturen jenseits der 200°C, der neue kondensiert die Abgase und nutzt die Restwärme. Allein dieser Tausch dürfte den Ölverbrauch um 15–20% gesenkt haben.
  2. Klima-Splitgeräte — als Wärmepumpe betrieben (Heiz-COP ~4,1), gesteuert über Home Assistant

Die Kombination ist entscheidend: Der effizientere Brennwertkessel übernimmt die Grundlast bei tiefen Temperaturen, die Klimaanlagen springen ein, sobald PV-Überschuss da ist oder die Außentemperatur einen guten COP erlaubt.

Die Klimaanlagen laufen nicht einfach durch, sondern werden PV-gesteuert: Wenn die Photovoltaikanlage Strom liefert, heizen die Splits bevorzugt mit Solarstrom. Home Assistant übernimmt die komplette Orchestrierung als Smart-Home-Energiemanagement: wann welches Gerät wie viel heizen darf — echte Sektorenkopplung zwischen PV-Anlage und Heizung, vollautomatisch.

Gesamtwärmebedarf 2026 (Jan–Mrz, gemessen)

QuellekWhAnteil
Ölheizung4.190 kWh56,6%
Klimaanlagen3.216 kWh43,4%
Gesamt7.407 kWh100%

Wärmebedarf nach Quelle — Öl vs. Klimaanlagen

Fast die Hälfte der Wärme kam aus den Klimaanlagen — Geräte, die die meisten Leute nur zum Kühlen kennen. Im Heizbetrieb arbeiten moderne Splits als hocheffiziente Luft-Luft-Wärmepumpen mit einem COP von 3,1 bis 4,1 je nach Außentemperatur. Über die gesamte Heizsaison ergibt sich daraus eine Jahresarbeitszahl (JAZ) von 4,12 — gemessen aus 3.216 kWh Wärmeoutput bei 780 kWh Strominput. Das macht sie zu einer der günstigsten Heizformen überhaupt — besonders in Kombination mit PV-Eigenverbrauch.

Was hat das gekostet?

PostenBetrag
Heizöl371,77 €
Klimaanlagen (Strom gesamt)102,87 €
→ davon PV-Eigenverbrauch (71%, 554 kWh)38,75 €
→ davon Netzstrom (29%, 226 kWh)64,12 €
Tatsächliche Heizkosten474,64 €

71% des Klimastroms kam direkt von der eigenen PV-Anlage. Das drückt die effektiven Kosten pro kWh Klimawärme auf ein Minimum.

Vergleich: Was hätte reine Ölheizung gekostet?

Die 3.216 kWh Klimawärme hätten per Öl umgerechnet ~286 € gekostet (bei 0,0888 €/kWh). Tatsächlich bezahlt: 102,87 €.

Ersparnis durch Klimaanlagen: ~183 € — allein in den drei gemessenen Monaten.

Die vollständige Heizsaison Monat für Monat

Die Monate Oktober bis Dezember wurden per Heizgradtage hochgerechnet (kalibriert an den gemessenen Jan/Feb-Daten, 5,26 kWh pro Heizgradtag). Ab Januar liegen echte Messwerte vor:

MonatT avgHDDÖl kWhKlima kWhGesamt kWhÖl €Klima €Gesamt €Nur Öl €Ersparnis
Okt ²10,4°143~750~750~66 €~66 €~66 €
Nov ²5,8°276~1.452~1.452~129 €~129 €~129 €
Dez ²4,0°341~1.793~1.793~159 €~159 €~159 €
Jan ¹0,2°4592.2966792.975204 €~25 €229 €264 €~35 €
Feb ¹3,3°3281.8091.0962.905160 €~41 €201 €258 €~57 €
Mrz ¹†7,3°162861.4421.5288 €37 €44 €135 €~91 €
Saison1.709~8.186~3.216~11.403~726 €~103 €~828 €~1.011 €~183 €

¹ Gemessene Daten   ² Hochrechnung   † März: 21 von 31 Tagen

Monatliche Heizkosten — Tatsächlich vs. Nur Öl

Der März ist besonders spannend: 83% des Klimastroms kam aus der PV-Anlage, die Ölheizung lief kaum noch. Fast die gesamte Wärme wurde elektrisch erzeugt — bei Kosten von nur 37 € für 1.442 kWh.

Der Vergleich: Vorjahr vs. dieses Jahr — ehrlich aufgeschlüsselt

Auf den ersten Blick sieht die Bilanz spektakulär aus:

Vorjahr 2024/25Dieses Jahr 2025/26Differenz
Heizöl1.800 L → 1.629 €~800 L → ~724 €−905 €
Holz (Kaminofen)1.200 €0 €−1.200 €
Klimaanlagen103 €+103 €
Laufende Kosten2.829 €~827 €−2.002 €

Aber: Drei Dinge haben sich gleichzeitig geändert — Kesseltausch, Klima-Splitgeräte, kein Holz mehr. Die Ersparnis lässt sich nicht sauber einer einzigen Maßnahme zuordnen. Eine ehrliche Einordnung:

Was lässt sich zuordnen, was nicht?

Klar zuordenbar:

  • Holz-Wegfall (−1.200 €): Der Kaminofen wurde komplett durch die Klimaanlagen ersetzt. Die 1.200 € Holzkosten fallen weg, dafür kommen 103 € Klimastrom dazu. Netto: ~1.100 € Ersparnis.
  • Klimaanlagen vs. Öl (−183 €): Die 3.216 kWh Klimawärme hätten per Öl ~286 € gekostet, tatsächlich bezahlt: 103 €. Diese Differenz ist messbar.

Schwer trennbar — Kesseltausch vs. Klima-Effekt auf den Ölverbrauch:

Der alte 1983er-Kessel (Konstanttemperatur, ~70% Jahresnutzungsgrad) wurde durch einen 2021er-Brennwertkessel (~95%) ersetzt. Gleichzeitig haben die Klimaanlagen einen Teil der Heizlast übernommen, der sonst per Öl gelaufen wäre.

Grobe Schätzung: Hätte der neue Kessel den gesamten Wärmebedarf allein gedeckt (ohne Klima), wären bei ~11.400 kWh Bedarf und 95% Effizienz rund 1.200 Liter Öl nötig gewesen — statt 1.800 L mit dem alten Kessel. Der Kesseltausch allein hätte also ~600 L / ~530 € gespart. Die weiteren 400 L Einsparung kommen vom Klima-System, das Heizlast vom Öl übernommen hat.

FaktorGeschätzte ErsparnisAnmerkung
Holz ersetzt durch Klima~1.100 €Klar messbar
Kesseltausch (70% → 95%)~530 €Schätzung über Wirkungsgrad
Klima ersetzt Öl-Heizlast~270 €Rest der Öl-Ersparnis + COP-Vorteil
PV-Eigenverbrauch der Klima~119 €71% Solarstrom statt Netzstrom
Summe~2.019 €Plausibel nahe an den gemessenen 2.002 €

Investitionskosten und Amortisation

InvestitionKostenAmortisation
Gebrauchter Brennwertkessel (2021) inkl. Einbau~2.000 €~2 Saisons (bei ~1.000 € Beitrag/Jahr)

Die Klimaanlagen und die PV-Anlage waren bereits vorhanden — sie wurden nur durch Home Assistant intelligent zum Heizen eingesetzt. Die einzige Neuinvestition war der Kesseltausch. Zum Vergleich: Ein fabrikneuer Brennwertkessel hätte 8.000–12.000 € gekostet.

Heizkosten-Vergleich Vorjahr vs. Hybrid-System

Temperaturvergleich: War der Winter milder?

Monat2024/252025/26Differenz
Okt11,2°10,4°−0,8°
Nov5,8°5,8°
Dez4,0°4,0°
Jan2,2°0,2°−2,0°
Feb2,5°3,3°+0,8°
Mrz5,4°7,4°+2,0°

Heizgradtage: 1.683 (Vorjahr) vs. 1.706 (dieses Jahr) — nur 1,4% Differenz. Der Januar war sogar 2°C kälter als im Vorjahr. Die Ersparnis kommt also nicht von einem milderen Winter.

Was hat sich konkret verändert?

  1. Brennwertkessel statt Uralt-Kessel — der Tausch des 1983er-Kessels gegen ein gebrauchtes 2021er-Modell für ~2.000 € brachte den größten Einzeleffekt. Allein der Effizienzsprung von ~70% auf ~95% spart geschätzt ~600 Liter Öl pro Saison.
  2. Holzofen komplett ersetzt — kein manuelles Nachlegen, kein Holzkauf, keine Asche. Die Klima-Splits übernehmen die Komfortwärme, die vorher der Kamin lieferte.
  3. Klima-Splits als Wärmepumpe — mit einem COP von 3,1–4,1 erzeugen sie aus 1 kWh Strom bis zu 4 kWh Wärme. Das ist effizienter als jede Ölheizung.
  4. 71% PV-Eigenverbrauch — die Photovoltaikanlage liefert den Großteil des Klimastroms kostenlos. Ohne PV wäre Klimastrom für ~221 € angefallen statt ~103 €.
  5. Home Assistant orchestriert alles — PV-Überschuss-Erkennung, Ölheizung-Abschaltung bei warmem Wetter, COP-Monitoring in Echtzeit. Ohne die Automatisierung müsste man die Klima-Splits manuell ein- und ausschalten — was in der Praxis niemand konsequent durchhält.

Die wichtigste Erkenntnis: Keine einzelne Maßnahme hat die 2.000 € gebracht. Es ist die Kombination aus besserem Kessel, Wärmepumpeneffekt der Klimaanlagen, kostenlosem PV-Strom und intelligenter Steuerung durch Home Assistant. Jeder Faktor verstärkt die anderen.

Hardware-Empfehlungen für ein ähnliches Setup

Für alle, die ein vergleichbares Hybrid-Heizsystem aufbauen wollen:

  • Klima-Splitgeräte mit Heizfunktion: Auf Inverter-Technologie und guten Heiz-COP achten (min. 3,5 bei 7°C Außentemperatur). Geräte mit WiFi-Modul lassen sich direkt in Home Assistant einbinden.
  • Energiemessung: Shelly Pro 3EM für die Gesamtverbrauchsmessung, Shelly Plug S für einzelne Geräte — beides nativ in Home Assistant integriert.
  • Außentemperatursensor: Entweder ein Zigbee-Sensor oder die DWD-Integration (Deutscher Wetterdienst) in Home Assistant.
  • PV-Monitoring: Die EVCC-Integration oder direkt der Wechselrichter-Adapter für Home Assistant.
  • Langzeit-Monitoring: Ein Raspberry Pi oder Mini-PC mit Prometheus + Grafana für jahrelange Datenhistorie.

Sicherheit und Grenzen

Vollzugriff bedeutet auch Verantwortung. Einige wichtige Aspekte zum sicheren Betrieb:

Was gut funktioniert

  • Nicht-destruktive Reloads: Claude Code bevorzugt Reloads gegenüber Restarts
  • Proxmox-Snapshots: Vor größeren Umbauten kann ein VM-Snapshot als Sicherheitsnetz dienen
  • YAML-Validierung: Claude Code kennt die HA-YAML-Syntax und produziert selten syntaktisch fehlerhafte Konfigurationen
  • Verifizierung nach Änderung: Jede Änderung wird über MCP auf Korrektheit geprüft
  • Permission-System: Claude Codes eigenes Berechtigungssystem fragt bei kritischen Operationen nach Bestätigung

Worauf man achten sollte

  • Kein blindes Vertrauen: Bei sicherheitsrelevanten Automationen (Alarmanlagen, Türschlösser) die generierte YAML immer manuell prüfen
  • Backups: Regelmäßige Proxmox-Snapshots und Git-Versionierung der HA-Config sind Pflicht
  • Token-Sicherheit: Der HA Long-Lived Access Token sollte mit minimalen Rechten konfiguriert sein — wer mehr über sichere KI-Tool-Nutzung wissen will, findet hier ein warnendes Beispiel
  • Netzwerk-Segmentierung: Der HA-Host gehört in ein separates VLAN, der Mount nur vom Arbeitsrechner erreichbar

Einschränkungen des Setups

Nicht alles lässt sich über diesen Weg lösen:

  • Add-on-Installation: HACS-Komponenten und Supervisor-Add-ons erfordern teilweise die Web-UI
  • Geräte-Pairing: Zigbee/Z-Wave-Geräte müssen über die UI angelernt werden
  • Dashboard-Design: Lovelace-Dashboards sind visuell – hier ist die UI oft effizienter als YAML
  • Firmware-Updates: Device-Updates laufen über die jeweiligen Integrations-UIs

FAQ: Häufige Fragen zum Setup

Brauche ich Programmierkenntnisse für Home Assistant mit Claude Code?

Grundlegendes YAML-Verständnis hilft, ist aber nicht zwingend nötig. Claude Code erklärt die generierten Konfigurationen auf Wunsch und kann auch bestehende Automationen in natürlicher Sprache zusammenfassen. Für die Einrichtung des Filesystem-Mounts und der MCP-Verbindung sind allerdings Linux-Grundkenntnisse erforderlich.

Funktioniert MCP auch mit anderen KI-Assistenten außer Claude Code?

Das MCP-Protokoll ist ein offener Standard. Theoretisch kann jeder MCP-fähige KI-Assistent die gleichen Tools nutzen. Die Kombination mit Filesystem-Mount und REST API ist jedoch spezifisch für Claude Code, da es die entsprechenden File-Tools (Read, Edit, Glob, Grep) mitbringt.

Wie schnell setzt Claude Code eine Home Assistant Automation um?

Eine typische Automation-Erstellung dauert 30 bis 60 Sekunden End-to-End. Der Reload selbst benötigt unter zwei Sekunden. MCP-Abfragen antworten in der Regel innerhalb von 200 bis 500 Millisekunden.

Was passiert bei einem YAML-Fehler in der Home Assistant Konfiguration?

Home Assistant validiert die Konfiguration beim Reload. Bei Syntaxfehlern wird die alte Konfiguration beibehalten und ein Fehler ins Log geschrieben. Claude Code kann diesen Fehler über MCP (get_error_log) auslesen, die Ursache identifizieren und die Konfiguration korrigieren – alles in der gleichen Session.

Ist der Filesystem-Mount sicher?

Der Mount läuft über das lokale Netzwerk und ist nur vom Arbeitsrechner erreichbar. Zusätzlich empfiehlt sich eine Firewall-Regel, die den NFS/CIFS-Port auf die IP des Arbeitsrechners beschränkt. Der HA-Token für die REST API sollte als Umgebungsvariable gespeichert und nicht im Klartext in Konfigurationsdateien stehen.

Kann Claude Code Home Assistant Add-ons und HACS-Integrationen installieren?

Teilweise. Supervisor-API-Calls sind möglich, aber die meisten Add-on-Installationen erfordern Bestätigungen über die Web-UI. In der Praxis nutze ich die UI für Installationen und Claude Code für die anschließende Konfiguration.

Lohnt sich eine Klimaanlage zum Heizen im Altbau?

Ja, die Zahlen aus meiner Heizsaison 2025/26 belegen das. Moderne Klima-Splitgeräte mit Inverter-Technologie erreichen im Heizbetrieb einen COP von 3,1 bis 4,1 — sie erzeugen also aus 1 kWh Strom bis zu 4 kWh Wärme. Meine gemessene Jahresarbeitszahl (JAZ) liegt bei 4,12. In Kombination mit einer PV-Anlage sinken die effektiven Heizkosten auf unter 0,03 €/kWh. Zum Vergleich: Heizöl liegt bei ~0,09 €/kWh. Die Geräte eignen sich besonders als Ergänzung zur bestehenden Heizung, nicht unbedingt als alleiniger Ersatz bei sehr tiefen Außentemperaturen.

Wie viel kann man mit PV-Eigenverbrauch bei der Heizung sparen?

In meinem Setup deckten die PV-Anlage 71% des Klimastroms ab. Ohne PV hätte der Klimastrom ~221 € gekostet, mit PV nur ~103 € — eine Ersparnis von ~119 € allein durch Eigenverbrauch. Der Schlüssel ist die intelligente Steuerung über Home Assistant: Die Klimaanlagen heizen bevorzugt dann, wenn PV-Überschuss vorhanden ist. Ohne diese Automatisierung würde ein Großteil des Solarstroms ungenutzt ins Netz fließen.

Was kostet ein gebrauchter Brennwertkessel mit Einbau?

Mein gebrauchter Öl-Brennwertkessel (Baujahr 2021) hat inklusive Einbau und Material rund 2.000 € gekostet. Ein fabrikneuer Brennwertkessel liegt bei 8.000–12.000 €. Der Effizienzsprung von einem alten Konstanttemperaturkessel (~70% Jahresnutzungsgrad) auf Brennwert (~95%) spart geschätzt 600 Liter Öl pro Saison — bei aktuellen Ölpreisen rund 530 € jährlich.


Fazit: Smart Home mit KI-Vollzugriff — und echten Ergebnissen

Dieses Setup verändert grundlegend, wie ich mit Home Assistant arbeite. Statt mich durch YAML-Dokumentation zu graben, Syntax nachzuschlagen und Reload-Befehle manuell abzusetzen, formuliere ich einfach, was ich will – und Claude Code setzt es um.

Die drei Zugriffsschichten ergänzen sich perfekt:

  • MCP für semantischen Zugriff: Zustände lesen, Geräte steuern, Automationen triggern
  • Filesystem-Mount für Konfigurationsarbeit: YAML lesen, bearbeiten, durchsuchen
  • REST API + SSH für operative Kontrolle: Reload, Restart, Diagnose

Die Heizkostendaten zeigen: Die Kombination aus Kesseltausch, Klima-Splitgeräten, PV und intelligenter Steuerung hat die laufenden Kosten um rund 2.000 € gesenkt. Die Klimaanlagen und die PV-Anlage waren bereits vorhanden — Home Assistant hat sie erst zum Heizsystem gemacht. Und Claude Code hat die Automatisierung so schnell gemacht, dass jede Idee in unter einer Minute live getestet werden konnte.

Home Assistant liefert die Plattform, Claude Code die Geschwindigkeit bei der Umsetzung, und Prometheus die Langzeitdaten, die schwarz auf weiß zeigen, was funktioniert und was nicht.

Rückblick: Würde ich es heute genauso machen?

Ehrlich gesagt: vermutlich nicht. Angesichts der aktuellen geopolitischen Lage — Krise im Iran, Instabilität im Mittleren Osten, steigende Ölpreise und die generelle Unsicherheit fossiler Lieferketten — würde ich heute wahrscheinlich direkt auf eine DIY-Wärmepumpenlösung setzen, statt nochmal Geld in einen Ölkessel zu stecken. Selbst ein gebrauchter.

Die Technik dafür ist mittlerweile zugänglich: Projekte wie die Open-Source-Wärmepumpe auf Basis von R290-Kältemitteln, fertige DIY-Bausätze mit Panasonic- oder Mitsubishi-Kompressoren, und die wachsende Community rund um selbstgebaute Wärmepumpen mit Home-Assistant-Integration machen das Thema auch für Altbau-Besitzer realistisch.

Mein Hybrid-Setup war die pragmatische Lösung zum Zeitpunkt der Entscheidung: gebrauchter Kessel für wenig Geld, vorhandene Klimaanlagen clever einsetzen, PV-Überschuss nutzen. Das funktioniert — die Zahlen belegen es. Aber langfristig würde ich heute anders planen.

Was sich dadurch aber nicht ändert: der Wert des Setups mit Claude Code und Home Assistant. Egal ob Ölkessel, Klima-Splits oder DIY-Wärmepumpe — die Einrichtung neuer Automationen, Sensoren und Steuerungslogiken ist mit Claude Code im Vollzugriff eine Sache von Minuten statt Stunden. Kein Frickelei, kein Trial-and-Error in der YAML-Doku, kein halber Nachmittag für eine Automation. Du beschreibst, was du willst, Claude setzt es um, und es funktioniert direkt. Das gilt für jede Heizungstechnik gleichermaßen — die Infrastruktur aus MCP-Zugriff, Energiemonitoring und PV-Steuerung bleibt dieselbe.

Tipp zum Einstieg: Beginne mit dem MCP-Server und einer einzelnen Klimaanlage mit Energiemessung. Schon damit kannst du den COP messen, den Verbrauch tracken und die erste PV-gesteuerte Heizautomation erstellen. Der Rest wächst organisch.


Du heizt mit Öl und überlegst, ob sich der Umstieg lohnt — auf Hybrid, Wärmepumpe oder beides? Oder du nutzt Home Assistant bereits und willst Claude Code anbinden? Teile deine Erfahrungen in den Kommentaren — mich interessiert besonders: Wer hat den Sprung zur DIY-Wärmepumpe im Altbau gewagt?

Erstellt mit Hugo
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