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Open-Source-Streamdeck selbst gebaut: Decky auf dem Elecrow CrowPanel 7 Zoll

Decky ist ein Open-Source-Streamdeck mit 15 Touch-Tasten auf einem Elecrow CrowPanel 7 Zoll (ESP32-S3). Aufbau, Einrichtung, Firmware und die Grenzen im Überblick.

Ein Stream Deck ist im Kern ein Satz frei belegbarer Tasten, die Tastenkürzel, Programme, Webseiten oder ganze Makro-Abläufe auslösen. Elgato hat diese Produktkategorie mit dem Stream Deck geprägt; die Tasten dort lösen System-Aktionen wie Hotkeys und das Öffnen von Webseiten aus, lassen sich zu Multi-Actions verketten und in Ordnern organisieren 6. Fertige Geräte sind allerdings geschlossene Hardware mit einem festen Preis. Die offene Alternative dazu heißt seit kurzem Decky: ein selbst gebautes 7-Zoll-Touch-Bedienfeld, dessen Firmware und Windows-App quelloffen auf GitHub liegen 2.

Dieser Artikel beantwortet eine konkrete Frage: Was kann Decky tatsächlich, was braucht man dafür, wie richtet man es ein, und für wen lohnt sich der Selbstbau gegenüber einem fertigen Stream Deck? Die kurze Antwort vorweg: Decky ist ein funktionsfähiges, technisch sauber dokumentiertes Projekt mit echten Stärken, aber auch harten Grenzen, die man vor dem Kauf der Teile kennen sollte. Es ist kein fertiges Produkt, sondern ein DIY-Projekt, dessen Windows-App und Firmware sich noch in einem frühen Stadium befinden.

Kurzantwort

Decky ist ein Open-Source-Streamdeck mit 15 Touch-Tasten auf einem Elecrow CrowPanel 7 Zoll (ESP32-S3). Aufbau, Einrichtung, Firmware und die Grenzen im Überblick. Kurz gesagt: ki tools praxis ist vor allem dann relevant, wenn du schnell verstehen willst, was konkret dahinter steckt, welche Grenzen es gibt und welche Entscheidung daraus folgt. Die Details, Quellen und Einschränkungen stehen in den folgenden Abschnitten.

Was Decky ist

Decky ist ein Open-Source-Projekt von einem einzelnen Entwickler, das Anfang September 2026 auf GitHub veröffentlicht und in der ESP32-Community vorgestellt wurde 1, 2. Das Repository wurde am 10. September 2026 angelegt; zum Zeitpunkt dieses Artikels stehen 15 Sterne, keine Forks und keine veröffentlichte Lizenz im Repository 2. Das ist für die Einordnung wichtig: Der Code ist einsehbar und baubar, aber rechtlich nicht explizit zur Weiterverwendung freigegeben, und das Projekt ist zwei Tage alt.

Technisch ist Decky zweigeteilt. Die Hardware ist ein Elecrow CrowPanel Basic mit 7-Zoll-Display, auf dem ein ESP32-S3 läuft; die Bedienung erfolgt direkt über den kapazitiven Touchscreen, nicht über physische Tasten 2. Die Software besteht aus einer Windows-Desktop-App (Electron, React, TypeScript) und der ESP32-S3-Firmware 2. Die App bündelt einen schwebenden Tasten-Raster mit einem kontextbezogenen Editor: Wählt man eine Taste, schiebt sich das Raster zur Seite und der Editor öffnet sich rechts 2.

Das Raster hat 5 Spalten und 3 Zeilen, also 15 Tasten pro Seite 2. Mehrere Seiten lassen sich anlegen und über eine eigene Taste öffnen; jede verschachtelte Seite reserviert die Taste links unten für „Zurück" 3. Unbelegte Tasten bleiben komplett schwarz, ohne Nummern oder Pluszeichen 3.

Was die Tasten können

Die Funktionen sind im Desktop-Guide präzise beschrieben und decken sich mit dem, was man von einem Stream Deck erwartet 3:

  • Hotkeys: Standardmäßig ist „Auto-assign key" aktiv. Decky reserviert dafür eine freie Kombination aus F13 bis F24 mit Strg, Alt und Umschalt, insgesamt 96 mögliche Kombinationen. Wer die Kombination selbst festlegen will, schaltet die Auto-Zuweisung ab und kann Strg, Alt, Umschalt, benannte Tasten und F1 bis F24 frei kombinieren. Windows-Tasten-Kombinationen werden abgelehnt, statt ohne Modifier gesendet zu werden 3.
  • Programme: Eine Windows-EXE wird direkt gestartet, ohne Umweg über eine Shell 3.
  • Webseiten: HTTP- und HTTPS-Adressen öffnen sich im Standardbrowser 3.
  • Skripte: Ein lokales PowerShell-Skript (.ps1) lässt sich ausführen. Hintergrundausführung und Warten sind getrennte Optionen; standardmäßig wird 30 Sekunden gewartet, 0 bedeutet unbegrenzt. Andere Tasten bleiben nutzbar, während ein Skript läuft 3.
  • Makros: Bis zu 32 geordnete Schritte aus Hotkeys, Programmen, Webseiten, Skripten und Verzögerungen. Verzögerungen liegen zwischen 50 und 30.000 Millisekunden. Ein Fehler stoppt die Sequenz 3.

Dazu kommen zwei Eigenschaften, die für Stream-Decks typisch sind. Tasten können entweder als „Normal" einmal pro Druck auslösen oder als „Toggle" zwischen zwei Zuständen wechseln, jeweils mit eigenem Bild, Label, Icon, Farbe, Zoom, Position, Drehung und Helligkeit für den AUS- und AN-Zustand. Ein fehlgeschlagener Auslöser wechselt den Zustand nicht. Der Toggle-Zustand gehört zur laufenden Decky-Sitzung und liest nicht den Zustand einer externen Anwendung aus 3. Und die Optik ist frei konfigurierbar: PNG, JPEG und WebP bis 12 MB werden angenommen und vor der Speicherung auf höchstens 640 Pixel Kantenlänge verkleinert; die nachgelagerten Anpassungen sind nicht-destruktiv und lassen sich überarbeiten 3.

Ein Detail ist bemerkenswert, weil es eine typische Falle umschifft. Die Auto-Zuweisung für Hotkeys reserviert dauerhaft eine freie F13–F24-Kombination, damit andere Programme nicht versehentlich dieselbe Tastenkombination belegen. Die Kombination ändert sich nicht, und ein duplizierter Hotkey reserviert eine neue 3. Wer schon einmal erlebt hat, dass ein Makro-Pad mit einer globalen Tastenkombination kollidiert, wird diesen Mechanismus schätzen.

ki tools praxis – Illustration 2

Was man zum Bau braucht

Decky ist ausdrücklich ein DIY-Projekt aus Hardware und Software. Die Stückliste aus der Projektbeschreibung 2:

  • Display: Elecrow CrowPanel Basic, 7 Zoll, ESP32-S3 mit GT911-Touch.
  • Rechner: ein Windows-PC, auf dem die Decky-Desktop-App läuft.
  • Verbindung: ein USB-Datenkabel; für optionales WLAN ein gemeinsames lokales Netz.
  • Speicher: eine microSD-Karte, damit die Tastenbilder einen Neustart überstehen.
  • Gehäuse: die mitgelieferten 3D-druckbaren Teile für Gehäuse und Monitorhalterung.

Die Hardware-Notizen des Projekts präzisieren das Display: Es ist ein Elecrow CrowPanel Basic 7 Zoll mit 800 × 480 Pixeln, aufgebaut auf einem ESP32-S3-WROOM-1-N4R8 mit 4 MB Flash und 8 MB PSRAM. Der Touch-Controller ist ein GT911, der kapazitiv über I2C (Adresse 0x14, SDA 19, SCL 20) abgefragt wird. Die aktive Fläche misst 153,84 × 85,63 mm 4. Die ursprünglich vorgesehene Tastenmatrix aus 60 Tastern (Tact-Switches, 6×6×6,5 mm), einem MCP23017-I/O-Expander und 15 Plexiglas-Tastenkappen wurde verworfen; stattdessen berührt der Finger direkt das Glas 4. Das reduziert die Teileliste erheblich und entfernt die empfindlichste Stelle eines solchen Aufbaus: die Verdrahtung von 15 Tastern.

Für das Gehäuse nennt die Stückliste nur wenige Kleinteile: 24 Neodym-Magnete (6 × 3 mm), vier M3x10-Blechschrauben für die Abdeckung, M6-Schrauben für die Gelenke und Silikonpads für die Klemmbacken 4. Die Halterung hängt das Panel unter den Monitor, etwa 20 mm darunter, über eine Magnetplatte, eine gedruckte Klemme und Gelenke im GoPro-Stil 4. Das ist eine konkrete Entscheidungshilfe: Wer keinen 3D-Drucker besitzt und kein Gehäuse zukaufen möchte, kann nur die Elektronik nutzen, nicht aber die vorgesehene Aufhängung.

Einrichtung Schritt für Schritt

Die Einrichtung folgt den Angaben im README und im Desktop-Guide 2, 3.

  1. Node.js installieren. Die Desktop-App verlangt Node.js 22.16 oder neuer sowie den Paketmanager pnpm.
  2. Repository klonen und App starten. Aus dem Ordner DeckSrc/desktop laufen pnpm install --frozen-lockfile und dann pnpm dev. Der erste Start installiert die Electron-Laufzeit nach, falls sie fehlt 3.
  3. Panel per USB verbinden. Das Board meldet sich über einen CH340-USB-Seriell-Wandler. Unter Windows ist dafür der CH341SER-Treiber von WCH nötig, der in Windows nicht vorinstalliert ist („inbox") und erst angeboten wird, sobald das Gerät erkannt wird. Die COM-Port-Nummer kann wechseln und muss nachgeschlagen statt auswendig aufgeschrieben zu werden 4.
  4. Firmware installieren. Das übernimmt die Desktop-App selbst über USB: auf der „Disconnected"-Seite wird ein stilles USB-Seriell-Gerät angeboten und erst nach Klick geflasht. Geschrieben werden vier Images – Bootloader bei Adresse 0x0, Partitionstabelle bei 0x8000, Boot-Selektor bei 0xE000 und Anwendung bei 0x10000 – mit 460800 Baud, jeweils per MD5 auf dem Chip verifiziert. Nie überschrieben werden die WLAN-Einstellungen und das Pairing-Geheimnis im NVS, die Flash-Datenpartition und die microSD-Karte 3.
  5. Tasten belegen. Eine leere Taste antippen, eine Aktion wählen und speichern; die „Test"-Funktion speichert und führt die Taste sofort aus 3.
  6. Optional WLAN einrichten. Bei angeschlossenem USB-Kabel unter Einstellungen → Wireless nach Netzen suchen, ein 2,4-GHz-Netz wählen und das Passwort eingeben. Decky nutzt USB, wann immer das Kabel antwortet, und fällt nur ohne Kabel auf das gepaarte WLAN zurück 3.
  7. Optional microSD einsetzen. Mit Karte speichert Decky Seiten- und Toggle-Grafiken lokal unter /decky-cache/; nach einem Neustart werden unveränderte Bilder von der Karte geladen statt erneut übertragen 3.

Wer die Firmware ohne App flashen will, nutzt das mitgelieferte flash.ps1 mit 460800 Baud. Entscheidend ist die Umgebungsvariable PYTHONIOENCODING=utf-8: Ohne sie stirbt der Upload mittendrin an einem Encoding-Fehler, während PlatformIO trotzdem [SUCCESS] ausgibt. Nur die Zeile „Hash of data verified" bestätigt den erfolgreichen Schreibvorgang 4. Ein 4-MB-Abbild des ursprünglichen Werks-Flash liegt zur Sicherung im Repository unter factory-backup/, sodass das Board jederzeit zurückgesetzt werden kann 4.

Updates erledigt die App weitgehend selbst. Sie prüft kurz nach dem Start und danach alle 15 Minuten auf GitHub nach neueren Versionen. Die App aktualisiert sich differential: Von einem rund 101 MB großen Installer werden nur die geänderten Blöcke geladen, bei einer reinen App-Änderung etwa 3 MB. Die Firmware wird über Einstellungen → Updates per USB aktualisiert; ein Update, das die Partitionstabelle ändern würde, stoppt vorher und fragt, weil eine verschobene NVS-Partition die WLAN- und Pairing-Daten löschen würde 3.

Technik, die man kennen sollte

Drei Punkte heben Decky technisch von vielen Hobby-Stream-Decks ab.

Der erste ist die Funkverbindung. Nach dem Pairing läuft jeder Tastendruck über einen verschlüsselten Kanal: Nach dem Handshake reist jedes Byte in einem AES-128-GCM-Rahmen mit Längenfeld, Chiffretext und 16-Byte-Tag. Jede Richtung hat ihren eigenen Schlüssel, abgeleitet per HMAC-SHA256 aus dem Pairing-Geheimnis, und einen eigenen Frame-Zähler, der als Nonce dient und nie übertragen wird. Ein veränderter, eingeschleuster, wiederholter oder umsortierter Rahmen scheitert an der Authentifizierung und beendet die Verbindung. Es ist kein Cloud-Dienst und keine Portweiterleitung nötig 3. Für ein Gerät, das Tastenkürzel an den Rechner sendet, ist diese Absicherung relevant, denn ein unverschlüsseltes WLAN-Bedienfeld im gleichen Netz ließe sich sonst als Fernsteuerung missbrauchen. Die Grenzen: Das Panel kann nur 2,4-GHz-WLAN 3, 5, WPA-Enterprise und versteckte Netze werden nicht unterstützt, und ein Netzwerkwechsel erfordert das USB-Kabel 3.

Der zweite Punkt betrifft das Display. Die Firmware treibt das RGB-Panel mit 24 MHz Pixeltakt und einem 40-Zeilen-Bounce-Buffer, was eine Bildwiederholrate von etwa 49,3 Hz ergibt 4. Die Notizen dokumentieren, dass Elecrows eigene Beispiele sich widersprechen (15 MHz in der einen, 24 MHz in der anderen Konfiguration) und dass erst der verbreiterte Bounce-Buffer die Flackerartefakte bei 24 MHz beseitigt – nicht ein niedrigerer Takt 4. Für Leser heißt das: Die auf dem Papier naheliegende Erklärung „Panel schafft nur 15 MHz" war falsch, und der dokumentierte Umweg kostet rund 40 Prozent der Bildwiederholrate 4. Solche Details findet man nur deshalb, weil das Projekt seine Hardware-Entscheidungen in eigenen Notizen festhält statt sie zu verschweigen.

Auch die Pixelgeometrie ist eine solche dokumentierte Falle: Die Pixel des 800 × 480-Panels sind nicht quadratisch (5,2002 px/mm horizontal, 5,6055 px/mm vertikal), und der Raster-Abstand von 22,768 × 21,877 mm pro Taste ist exakt aus der aktiven Fläche abgeleitet. Wer auf runde Zahlen rundet, zerstört die Pixelausrichtung 4. Für den Endanwender ohne Ambition auf eigene Firmware ist das irrelevant; für jeden, der das Projekt anpassen will, ist es der Unterschied zwischen sauberem und unscharfem Bild.

Ein dritter Punkt betrifft den Speicher. Der Onboard-Flash des ESP32-S3-WROOM-1-N4R8 ist auf 4 MB begrenzt, und das ist eine harte Grenze: Nach Bootloader, einer 2-MB-Anwendungspartition und den Haushaltspartitionen bleiben rund 1,9 MB für Inhalte 4. Eine microSD-Karte hebt diese Grenze auf. Mit Karte speichert Decky die Basis-Seiten und jedes Toggle-AN-Bild unter /decky-cache/; beim Start vergleicht die App Hashes und lädt unveränderte Grafiken direkt von der Karte in den PSRAM, sodass ein unverändertes Profil keinen Bild-Upload braucht. Ohne Karte bleibt die Grafik flüchtig, und die Einstellungen fragen nach einer Karte 3. Die Firmware lädt außerdem bis zu acht statische Seiten vorab in den PSRAM; Profile mit mehr als acht Seiten fallen auf das Laden der aktiven Seite zurück 3.

Grenzen

Decky ist ehrlich über seine Einschränkungen, und sie wiegen für die Kaufentscheidung schwerer als die Stärken.

Die Desktop-App läuft nur unter Windows 2. Wer Linux oder macOS nutzt, kann die Firmware zwar prinzipiell bauen, aber die zentrale Konfigurations- und Steuersoftware nicht nutzen. Das schränkt die Zielgruppe deutlich ein.

Der Touchscreen ersetzt physische Tasten, und das ist ein echter Kompromiss. Ein Stream Deck lebt von blindem Drücken: Man findet die Taste, ohne hinzusehen. Auf einem flachen Touch-Panel gibt es kein haptisches Feedback und keine erhöhten Tastenkappen; der Finger rutscht oder verfehlt die Zelle, wenn man nicht hinschaut. Das Projekt hat die Schaltermatrix bewusst zugunsten des direkten Glas-Touchs verworfen 4, aber der Verlust an Taktilität bleibt ein funktionaler Nachteil gegenüber jedem Gerät mit echten Tasten.

Die WLAN-Anbindung ist auf 2,4 GHz begrenzt und unterstützt weder WPA-Enterprise noch versteckte Netze 3. In einem typischen Heimnetz mit gemischtem 2,4-/5-GHz-SSID funktioniert das, aber ein reines 5-GHz-Netz oder ein Firmennetz fällt aus.

Das Projekt ist jung und klein: zwei Tage alt, 15 Sterne, keine Lizenz 2. Das bedeutet konkret, dass es noch keine etablierte Community gibt, die Fehler meldet und Patches beisteuert, und dass die rechtliche Lage für Nachnutzer ungeklärt ist. Die Firmware-Historie zeigt zudem, dass Funktionen wieder entfernt wurden – der GIF-Player wurde am 10. September 2026 auf Wunsch des Entwicklers gelöscht 4. Wer auf eine bestimmte Funktion setzt, sollte prüfen, ob sie im aktuellen Stand überhaupt noch existiert.

Schließlich ist der Aufbau nicht ohne Werkzeug zu haben: Ohne 3D-Drucker entfällt das vorgesehene Gehäuse und die Monitorhalterung, und der CH340-Treiber erfordert einen manuellen Installationsschritt, den fertige Produkte nicht brauchen 2, 4.

Selbst bauen oder kaufen

Die Entscheidung lässt sich auf wenige Kriterien reduzieren.

Für den Selbstbau spricht, was Decky mitbringt: offener Quellcode, ein verschlüsselter Funkkanal ohne Cloud-Zwang, eine saubere Hotkey-Reservierung, frei gestaltbare Tasten mit getrennten AUS-/AN-Zuständen und ein Display, das mit 15 Tasten pro Seite mehr Fläche bietet als die kleinen Stream-Deck-Modelle. Die Stückliste ist nach dem Wegfall der Schaltermatrix kurz, und die App übernimmt Firmware-Installation und -Updates selbst über USB 2, 3, 4.

Dagegen spricht der Aufwand und das Risiko: Windows-Pflicht, 2,4-GHz-only, Touch statt Tasten, kein haptisches Feedback, eine fehlende Lizenz und ein Projekt im allerersten Stadium 2, 3, 4. Wer ein Stream Deck beruflich oder im Streaming einsetzt und sofort ein zuverlässiges Gerät braucht, kauft besser das fertige Produkt mit Support und physischen Tasten 6.

Wer aber Windows nutzt, einen 3D-Drucker besitzt oder ein Gehäuse selbst bauen kann, Spaß am Zusammenbau hat und den Komfort einer offenen, selbst kontrollierbaren Plattform über das fertige Produkt stellt, bekommt mit Decky ein funktionsfähiges Projekt mit ungewöhnlich gründlicher technischer Dokumentation. Die Einschränkungen sind klar benannt; wer sie akzeptiert, wird nicht überrascht.

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Weiterführende Artikel

Entscheidungshilfe: Wann ist das sinnvoll?

Eher sinnvoll, wenn du ki tools praxis nicht nur als Nachricht lesen willst, sondern eine praktische Einordnung brauchst: Was ändert sich, wen betrifft es und welche nächsten Schritte sind realistisch?

Eher abwarten, wenn die Quellenlage noch dünn ist, wichtige technische Details fehlen oder der Nutzen nur aus Hersteller- oder Projektversprechen besteht. Dann ist Beobachten besser als vorschnelles Umstellen.

Worauf du achten solltest: konkrete Verfügbarkeit, nachvollziehbare Kosten, offene Einschränkungen, Sicherheits- oder Datenschutzfolgen und belastbare Quellen statt bloßer Ankündigungen.

Häufige Fragen

Was beantwortet dieser Beitrag zu Open-Source-Streamdeck selbst gebaut: Decky auf dem Elecrow CrowPanel 7 Zoll?

Er ordnet die genannten Quellen ein und übersetzt sie in Prüfpunkte für die eigene Entscheidung. Er ersetzt keine individuelle Planung, Beratung oder Wirtschaftlichkeitsrechnung.

Welche Angaben sollte ich vor einer Entscheidung selbst prüfen?

Entscheidend sind die eigenen Verbrauchs- und Nutzungsdaten, Kosten, technische Voraussetzungen und die aktuell geltenden Regeln. Die Quellen am Ende zeigen, welche Aussagen aus der Meldung stammen und wo die Grenzen der Einordnung liegen.

Sind die genannten Zahlen auf jeden Haushalt übertragbar?

Nein. Umfrage- und Marktwerte beschreiben Gruppen oder Zeitpunkte. Ob eine Maßnahme im Einzelfall passt, hängt von den konkreten Voraussetzungen vor Ort ab.

Transparenzhinweis

Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz erstellt und automatisiert auf Quellen, Fakten und Qualitätskriterien geprüft.

Quellen

[1] Decky-Ankündigung in r/esp32

[2] Fenish/decky auf GitHub (README und Projektübersicht)

[3] Decky Desktop-Guide (App, Aktionen, WLAN, Firmware)

[4] Decky Hardware- und Build-Notizen (Display, Touch, Bounce-Buffer, BOM)

[5] Espressif ESP32-S3 (Wi-Fi-Fähigkeiten)

[6] Elgato Stream Deck – Ordner und Bedienkonzept

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