34 Prozent der Haushalte in Deutschland nutzen mindestens eine Energiewende-Technologie: Photovoltaik, Solarthermie, Batteriespeicher, Wärmepumpe, Elektroauto oder Holzpelletheizung. Im Vorjahr waren es 31 Prozent. Weitere fünf Prozent wollen innerhalb der nächsten zwölf Monate erstmals eine dieser Technologien anschaffen 1, 2. Das ist das Ergebnis der neuen Erhebung, die die Förderbank KfW am 27. August 2026 im Rahmen ihres Energiewendebarometers veröffentlicht hat.
Solche Zahlen geben Orientierung, aber sie beantworten nicht die Frage, die am Ende zählt: Lohnt sich die Anschaffung für den eigenen Haushalt? Dieser Text übersetzt die Umfrage in eine prüfbare Aufgabe. Konkret: Wie finden Sie heraus, ob sich eine Photovoltaik-Dachanlage für Ihr Dach rechnet, und welche vier Hürden die Befragten am häufigsten nennen, damit Sie sie vor der Entscheidung abarbeiten statt erst beim ersten Angebot. Am Ende steht eine Checkliste, keine Werbeaussage.
Der Weg führt über vier Schritte: die Ausgangslage der Umfrage einordnen, die Zahlen zur Photovoltaik im Detail lesen, die genannten Hürden in eigene Prüfpunkte übersetzen und die Ergebnisse an einer unabhängigen Quelle gegenprüfen.
Kurzantwort
KfW-Umfrage 2026: 34 Prozent der Haushalte nutzen Energiewende-Technik, 18 Prozent eine Photovoltaik-Anlage. So prüft man die Zahlen für sich. Kurz gesagt: photovoltaik praxis ist vor allem dann relevant, wenn du schnell verstehen willst, was konkret dahinter steckt, welche Grenzen es gibt und welche Entscheidung daraus folgt. Die Details, Quellen und Einschränkungen stehen in den folgenden Abschnitten.
Was die KfW abgefragt hat
Die KfW erhebt das Energiewendebarometer seit 2018 jährlich auf Basis einer haushaltsrepräsentativen Zufallsstichprobe 2, 4. In der aktuellen Ausgabe wurden 4.381 private Haushalte befragt 1, 4. Erfragt wird, welche Energiewende-Technologien die Haushalte bereits nutzen, welche sie planen und was sie antreibt oder bremst. Die sechs Technologien, um die es geht, sind Photovoltaik- und Solarthermie-Anlagen, Batteriespeicher, Wärmepumpen, Elektroautos und Holzpelletheizungen 1, 2.
Die zentrale Kennzahl ist der Technologiehochlauf: 34 Prozent der Haushalte nutzen mindestens eine dieser Technologien, das sind rund 14 Millionen Haushalte und 1,1 Millionen mehr als im Vorjahr 2, 3. 2025 war der Zuwachs mit etwa 800.000 Haushalten noch kleiner gewesen; der Hochlauf hat also Fahrt aufgenommen 2. Fünf Prozent der Haushalte planen eine erstmalige Anschaffung binnen zwölf Monaten 1, 2.
Auch die Handlungsbereitschaft ist gestiegen. 66 Prozent der Befragten geben an, selbst aktiv werden zu wollen, um die Transformation des Energiesystems voranzubringen. Im Vorjahr lag der Wert bei 59 Prozent, 2024 bei 60 Prozent 1. Es ist der erste Anstieg seit 2023; der Vorjahreswert war der niedrigste seit Beginn der Erhebung im Jahr 2018 3. Die Zustimmung zur Energiewende bleibt weiterhin hoch: 84 Prozent halten die Abkehr von fossilen Brennstoffen wie Kohle, Öl und Gas für wichtig oder sehr wichtig 3.
Bemerkenswert ist, wie ungleich die Zahlen verteilt sind. In Landgemeinden besitzen mindestens 54 Prozent eine Energiewende-Anlage, in Großstädten nur 20 Prozent 1. Zwischen den Bundesländern liegt Baden-Württemberg mit 49 Prozent vorn, Bremen mit acht Prozent hinten 1. Die Bereitschaft, aktiv zu werden, hängt stark vom Kostendruck ab: Bei Haushalten mit sehr geringem Kostendruck liegt sie bei 75 Prozent, bei hohem Druck bei 44 Prozent 1. KfW Research erklärt den Unterschied damit, dass der ersten Gruppe deutlich mehr Investitionsmittel zur Verfügung stehen 1. Das ist der erste Hinweis darauf, dass die Umfrage keine reine Stimmungs-, sondern in hohem Maß eine Geldverteilungsfrage misst.
Photovoltaik: die Zahlen im Detail
Für die Photovoltaik-Praxis sind drei Zahlen aus der Umfrage relevant. 18 Prozent aller befragten Haushalte besitzen eine Photovoltaik-Dachanlage; unter Eigenheimbesitzern sind es 38 Prozent 1, 2. Ein Balkonkraftwerk nutzen fünf Prozent aller Haushalte, unter Eigenheimbesitzern neun Prozent 1, 2. Sechs Prozent der Eigentümer planen eine Dachanlage 1. Dazu kommen Batteriespeicher: Fast ein Viertel der befragten Hausbesitzer hat bereits einen installiert, acht Prozent wollen das demnächst tun 1. Laut KfW wird inzwischen mehr als jede zweite Aufdach-Photovoltaikanlage mit einem Batteriespeicher kombiniert 2.
Diese Zahlen enthalten eine Lehre für jeden, der selbst rechnet. Die KfW meldet unter Eigenheimbesitzern eine Photovoltaik-Quote von 38 Prozent. Das Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur verzeichnet dagegen rund 3,6 Millionen private Dachanlagen ohne Stecker-Solargeräte. Bei gut 16 Millionen Ein- und Zweifamilienhäusern ergibt das eine Quote von rund 22 Prozent 1. Der Abstand entsteht unter anderem dadurch, dass Umfragen Selbstauskünfte erfassen, während das Register nur angemeldete Anlagen zählt. Für die eigene Entscheidung folgt daraus ein Grundsatz: Verlassen Sie sich nicht auf Umfragewerte oder Erzählungen aus der Nachbarschaft, sondern prüfen Sie Ihre eigenen Zahlen, am besten anhand registrierter Anlagen in Ihrer Region.
Die Befragung liefert dafür zwei Listen, die sich direkt übernehmen lassen. Wer eine Dachanlage besitzt, nennt als Nutzen zu 60 Prozent die gesenkten Stromkosten, zu 57 Prozent den Klimaschutz und zu 50 Prozent die Unabhängigkeit vom Energieversorger 1. Wer keine besitzt, nennt als Hürden zu 33 Prozent fehlende Mittel, zu 32 Prozent Zweifel an der Wirtschaftlichkeit, zu 24 Prozent baulichen Aufwand und zu 21 Prozent bürokratischen Aufwand 1. Diese vier Punkte sind kein Grund aufzugeben, sondern eine Checkliste, die sich Punkt für Punkt abarbeiten lässt.

Die vier Hürden als Prüfpunkte
Jede Hürde aus der Umfrage lässt sich in eine überprüfbare Frage für den eigenen Haushalt übersetzen.
Wirtschaftlichkeit. Die 32 Prozent, die daran zweifeln, haben einen konkreten Punkt benannt. Eine Anlage wird wirtschaftlich, wenn der selbst verbrauchte Strom den Strombezug ersetzt, der teurer ist als die Einspeisevergütung. Für die Prüfung braucht man drei Zahlen: den Jahresverbrauch in Kilowattstunden, den erwarteten Ertrag des Dachs und den Anteil, den man selbst verbraucht. Als Erklärung eignet sich ein einfaches Bild: Der Strom vom Dach ist wie ein Vorrat, den man am selben Tag aufbrauchen kann. Alles, was man sofort selbst nutzt, spart den Einkaufspreis des Versorgers; alles, was man ins Netz gibt, bringt nur die niedrigere Vergütung. Je mehr am Tag verbraucht wird, während die Sonne scheint, desto mehr fällt in die erste, lukrativere Kategorie. Ein Haushalt im Homeoffice mit Waschmaschine, Spülmaschine und Wärmepumpe startet besser als einer, der tagsüber leer steht.
Die Einspeisevergütung ist dabei die Untergrenze der Rechnung. Für neue Anlagen liegt sie deutlich unter dem Strombezugspreis. Das verschiebt das Ziel vom Einspeisen zum Eigenverbrauch. Genau diese Verschiebung (Eigenverbrauch statt Einspeisung) ist der Kern jeder Wirtschaftlichkeitsprüfung, unabhängig von der aktuellen Stimmungslage.
Ein frei gewähltes Rechenbeispiel macht den Mechanismus greifbar. Angenommen, ein Haushalt verbraucht 4.000 Kilowattstunden im Jahr und die Anlage auf dem Dach erzeugt 5.000 Kilowattstunden. Angenommen weiter, der Haushalt verbraucht 1.200 dieser Kilowattstunden selbst, während die Sonne scheint. Dann ersetzt dieser Anteil Netzbezug. Liegt der Bezugspreis bei 30 Cent und die Einspeisevergütung bei 8 Cent je Kilowattstunde, spart der Haushalt durch Eigenverbrauch 360 Euro im Jahr und erhält für die übrigen 3.800 Kilowattstunden rund 304 Euro Vergütung. Die Zahlen sind als Beispiel gesetzt, nicht als Prognose. Sie zeigen den Punkt: Der selbst verbrauchte Anteil trägt hier mehr zur Rechnung bei als der eingespeiste, obwohl er kleiner ist. Deshalb entscheidet der Eigenverbrauchsanteil stärker über die Wirtschaftlichkeit als die reine Anlagengröße, und deshalb steht er in jeder seriösen Kalkulation an erster Stelle.
Finanzierung. Die 33 Prozent, die sich die Anschaffung nicht leisten können, benennen den zweithäufigsten Grund. Für die Prüfung gilt: Die Vergleichsgröße ist der Preis pro Kilowattpeak eines Komplettpakets inklusive Montage, nicht der Modulpreis allein. Wechselrichter, Unterkonstruktion, Zähler und die Installation gehören dazu. Förderprogramme senken die Anschaffungskosten, ändern aber nichts an der Rechnung über die Lebensdauer. Wer nur auf den Zuschuss schaut und nicht auf die Gesamtkosten, rechnet falsch.
Baulicher Aufwand. Die 24 Prozent betreffen Statik, Dachausrichtung, Verschattung und den Zustand der Eindeckung. Drei Dinge lassen sich vor jedem Angebot selbst prüfen: die Ausrichtung des Dachs, die Verschattung durch Bäume oder Nachbargebäude und die Tragfähigkeit der Konstruktion. Ein Blick auf das eigene Dach im Tagesverlauf ersetzt hier einiges an Beratung; er zeigt, welche Flächen wann Sonne abbekommen.
Bürokratie. Die 21 Prozent beziehen sich auf Anmeldepflichten beim Marktstammdatenregister und beim Netzbetreiber. Bei Balkonkraftwerken ist die Anmeldung seit den Vereinfachungen auf wenige Datenfelder geschrumpft; bei Dachanlagen bleibt der Netzanschluss der aufwändigere Schritt. Wer diesen Punkt scheut, kann mit einem Balkonkraftwerk starten, das als Einstieg weniger Aufwand und weniger Kapital erfordert. Die Umfrage zeigt, dass dieser Weg genutzt wird: fünf Prozent aller Haushalte und neun Prozent der Eigenheimbesitzer haben bereits ein Balkonkraftwerk 1, 2.
Wärmepumpe und Elektroauto: der Rest der Umfrage
Die Umfrage reicht über die Photovoltaik hinaus, und zwei Befunde sind für die Planung relevant. 63 Prozent der Haushalte heizen noch mit Gas oder Öl, neun Prozent mit einer Wärmepumpe, sechs Prozent mit Holzpellets 1, 2, 3. Unter Eigenheimbesitzern liegt der Wärmepumpen-Anteil bei 18 Prozent, fünf Prozent der Eigentümer wollen binnen zwölf Monaten eine anschaffen 1. Die KfW ergänzt einen bemerkenswerten Wert: 41 Prozent der Eigentümer ohne Wärmepumpe können sich deren Anschaffung grundsätzlich vorstellen. Das größte Hindernis sind Zweifel an der Wirtschaftlichkeit, gefolgt von fehlenden finanziellen Mitteln 2. Haushalte, die sich bei Energieberatern oder Handwerksbetrieben über den energetischen Zustand ihres Hauses informiert haben, nutzen deutlich häufiger eine Wärmepumpe 2. Das ist ein Hinweis darauf, dass Information einen messbaren Unterschied macht, aber kein Beweis für einen bestimmten Gerätetyp.
Beim Elektroauto fahren zehn Prozent der Haushalte eines, fünf Prozent planen den Kauf; unter Eigenheimbesitzern sind es 17 beziehungsweise sieben Prozent 1. Für Haushalte mit Photovoltaik ergibt sich hier ein Zusammenhang, den die Umfrage nahelegt, aber nicht ausbuchstabiert: Ein Elektroauto ist ein Verbraucher, der den Eigenverbrauch einer Dachanlage steigen lassen kann, sofern das Laden in die sonnigen Stunden gelegt wird. Das ist eine Planungsgröße, keine Garantie; ob es sich rechnet, hängt vom Ladeprofil und vom Stromtarif ab.
Zwischen den drei Feldern besteht ein sachlicher Zusammenhang, den die Umfrage in Zahlen andeutet. Wärmepumpe und Elektroauto sind beides Verbraucher, die den Eigenverbrauch einer Dachanlage stützen können; umgekehrt macht eine Anlage ohne solche Verbraucher den Eigenverbrauchsanteil kleiner. Die KfW weist darauf hin, dass mehr als jede zweite Aufdach-Photovoltaikanlage inzwischen mit einem Batteriespeicher kombiniert wird 2. Der Speicher übernimmt dabei eine ähnliche Funktion wie ein passender Verbraucher: Er hält den Strom aus den sonnigen Stunden für später verfügbar, statt ihn sofort ins Netz zu geben. Für die Planung heißt das: Wer Photovoltaik, Wärmepumpe und Elektroauto zusammen denkt, rechnet mit anderen Eigenverbrauchsanteilen als jemand, der nur das Dach betrachtet. Die Reihenfolge der Anschaffung beeinflusst die jeweilige Wirtschaftlichkeitsrechnung; ein Punkt, den die Umfrage selbst nicht löst, der sich aber aus ihren Zahlen ableiten lässt.
Wo die Ungleichheit liegt
Die Umfrage zeigt auch, wer bisher außen vor bleibt. Im obersten Einkommensquartil nutzen 51 Prozent mindestens eine Energiewende-Technologie, im untersten 20 Prozent 2. In selbstbewohnten Ein- und Zweifamilienhäusern sind es 59 Prozent, in Mietwohnungen 15 Prozent 2. Bei Eigenheimbesitzern haben 68 Prozent unmittelbaren Zugang zu grünem Strom 2. Insgesamt haben inzwischen 53 Prozent der Haushalte Zugang zu grünem Strom, im Vorjahr waren es 47 Prozent 2.
Dieses Gefälle hat eine finanzielle Seite, die die KfW selbst benennt. Finanzschwache Haushalte heizen häufiger mit Öl und Gas und werden von der steigenden CO2-Bepreisung überproportional getroffen. Seit dem 1. Januar 2026 liegt der CO2-Preis in einer Spanne zwischen 55 und 65 Euro je Tonne Kohlendioxid 3. KfW-Chefvolkswirt Dirk Schumacher formuliert daraus eine Anforderung: Um die Energiewende in die Breite zu tragen, müssten auch einkommensschwächere Haushalte durch gezielte Fördermaßnahmen gewonnen werden 3.
Schumacher ordnet die Gesamtentwicklung so ein: In den vergangenen Jahren hätten viele Menschen in Deutschland „klimamüde" gewirkt, das Thema habe weniger im Fokus gestanden. Trotz der anhaltenden Konjunkturdelle schienen die Menschen nun wieder umzudenken und in die Energiewende investieren zu wollen. „Das ist eine gute Nachricht. Der außergewöhnliche Hitzesommer 2026 hat die Notwendigkeit des Klimaschutzes nochmal klar verdeutlicht." 1, 3 Das ist eine Einschätzung des Befragers, keine neutrale Messgröße; sie gehört zur Interpretation der Zahlen, nicht zu den Zahlen selbst.
Die prüfbare Liste
Aus der Umfrage lässt sich eine Liste ableiten, die für die eigene Photovoltaik-Entscheidung gilt, unabhängig von der Stimmungslage:
- Jahresverbrauch und Lastprofil ermitteln: Wann wird Strom verbraucht, wie viel davon tagsüber, wenn die Sonne scheint.
- Das Dach prüfen: Ausrichtung, Verschattung, Statik und Zustand der Eindeckung.
- Den Ertrag schätzen und den Eigenverbrauchsanteil festlegen, statt nur die Nennleistung der Module zu vergleichen.
- Die Wirtschaftlichkeit über die Lebensdauer rechnen: Gesamtkosten pro Kilowattpeak gegen ersetzten Strombezug setzen, nicht die Einspeisevergütung zum Ziel machen.
- Förderung prüfen, aber erst nach der Rechnung, nicht davor.
- Anmeldepflichten klären: Marktstammdatenregister und Netzbetreiber.
- Bei Unsicherheit klein starten: ein Balkonkraftwerk als Einstieg, bevor die Dachanlage kommt.
Diese Liste ist der übertragbare Nutzen der Meldung. Die Umfrage liefert keine Garantie für den Einzelfall, aber sie benennt präzise, an welchen Punkten Haushalte scheitern, und genau diese Punkte lassen sich vorab prüfen.
Was die Zahlen nicht hergeben
Die Umfrage hat Grenzen, die man beim Lesen beachten sollte. Erstens beruht sie auf Selbstauskunft. Der Abstand zwischen den 38 Prozent Photovoltaik-Quote unter Eigenheimbesitzern und den rund 22 Prozent im Marktstammdatenregister zeigt, dass Befragte ihre Situation teils anders einschätzen, als es die Registerdaten tun 1. Zweitens misst die Umfrage Nutzung und Absichten, nicht die tatsächliche Wirtschaftlichkeit der einzelnen Anlage; die hängt von Verbrauch, Dach und Strompreis ab. Drittens sagt eine steigende Investitionsbereitschaft nichts darüber, wie viele der geplanten Anschaffungen tatsächlich umgesetzt werden; die fünf Prozent Planungsabsicht sind keine Verkaufsprognose 1, 2.
Für die Photovoltaik-Praxis bleibt deshalb ein nüchterner Ertrag: Die Umfrage dokumentiert, warum Haushalte kaufen und warum sie es lassen. Die vier Hürden (Wirtschaftlichkeit, Finanzierung, baulicher Aufwand, Bürokratie) sind dieselben Punkte, die ein Angebot beantworten muss. Wer seine eigene Rechnung gegen diese vier Punkte führt, nutzt die Meldung sinnvoller, als wer nur den Stimmungswert von 66 Prozent Handlungsbereitschaft übernimmt.
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Entscheidungshilfe: Wann ist das sinnvoll?
Eher sinnvoll, wenn du photovoltaik praxis nicht nur als Nachricht lesen willst, sondern eine praktische Einordnung brauchst: Was ändert sich, wen betrifft es und welche nächsten Schritte sind realistisch?
Eher abwarten, wenn die Quellenlage noch dünn ist, wichtige technische Details fehlen oder der Nutzen nur aus Hersteller- oder Projektversprechen besteht. Dann ist Beobachten besser als vorschnelles Umstellen.
Worauf du achten solltest: konkrete Verfügbarkeit, nachvollziehbare Kosten, offene Einschränkungen, Sicherheits- oder Datenschutzfolgen und belastbare Quellen statt bloßer Ankündigungen.
Häufige Fragen
Was beantwortet dieser Beitrag zu Photovoltaik Praxis: Was die KfW-Umfrage zur Investitionsbereitschaft bedeutet?
Er ordnet die genannten Quellen ein und übersetzt sie in Prüfpunkte für die eigene Entscheidung. Er ersetzt keine individuelle Planung, Beratung oder Wirtschaftlichkeitsrechnung.
Welche Angaben sollte ich vor einer Entscheidung selbst prüfen?
Entscheidend sind die eigenen Verbrauchs- und Nutzungsdaten, Kosten, technische Voraussetzungen und die aktuell geltenden Regeln. Die Quellen am Ende zeigen, welche Aussagen aus der Meldung stammen und wo die Grenzen der Einordnung liegen.
Sind die genannten Zahlen auf jeden Haushalt übertragbar?
Nein. Umfrage- und Marktwerte beschreiben Gruppen oder Zeitpunkte. Ob eine Maßnahme im Einzelfall passt, hängt von den konkreten Voraussetzungen vor Ort ab.
Grenzen der Einordnung
Die zitierten Daten beschreiben eine Erhebung beziehungsweise einen allgemeinen Markt- oder Regelungsstand. Sie ersetzen weder eine technische Prüfung noch eine individuelle Kostenrechnung. Änderungen bei Preisen, Förderung, Netzentgelten oder Vorgaben können das Ergebnis beeinflussen; daher sollten Leserinnen und Leser die Primärquellen vor einer konkreten Entscheidung erneut prüfen.
Quellen
[1] pv magazine Deutschland, „KfW-Umfrage: Bereitschaft zu Investitionen in Photovoltaik, Wärmepumpen und Elektroautos steigt", Ralph Diermann, 27. August 2026
[2] KfW, KfW-Energiewendebarometer 2026, offizielle Übersichtsseite
[3] tagesschau, „KfW: Wieder mehr Menschen bereit für private Klima-Investitionen", Margareta Holzreiter (SWR), 27. August 2026
[4] KfW, KfW-Energiewendebarometer 2026 (PDF)

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